Eierkocher oder Topf?

Einen Topf und einen Herd hat man sowieso zu Hause. Ein Eierkocher wäre ein zusätzliches Gerät, welches Platz zur Unterbringung benötigt. Lohnt es sich trotzdem, einen Eierkocher Test Sieger zu kaufen?

Eier kochen im Topf

Man füllt Wasser in einen Topf, bringt es zum Kochen und legt die Eier hinein. Nach fünf Minuten hat man mittelharte Eier.

Eier kochen im Eierkocher

Man füllt unten etwas Wasser in den Eierkocher, die Menge bestimmt sich nach dem Gerät oder dem Messbecher. Dann gibt es einen Einsatz, in den die angepickten Eier kommen. Deckel drauf und Gerät anmachen. Wenn es Alarm gibt, sind die Eier fertig.

Unterschiede zwischen Topf und Eierkocher

In der Regel benötigt der Eierkocher weniger Energie. Der Eierkocher benötigt weniger Wasser, da die Eier im Gerät mit Wasserdampf gegart werden. Die Eierkochen schaffen es oft, den gewünschten Garpunkt besser zu treffen.

Energiesparen mit dem Eierkocher

Ein Eierkocher arbeitet mit 400 Watt, ein Herd leistet rund 1.200 Watt. Während im Topf das Wasser erst zum Kochen gebracht werden muss, sind die Eier im Kocher fast fertig. So ergibt es sich, dass Eier im Kocher mit rund einem Fünftel der Energie gekocht werden, die ein Herd benötigt hätte. Im groben kann man also sagen, einmal mit dem Topf Eier kochen, benötigt genauso viel Energie wie fünf Mal Eier kochen im Gerät.

Wassersparen mit dem Eierkocher

Im Topf benötigt man zum Kochen der Eier rund 500 bis 700 Milliliter Wasser, der Kocher kommt mit zehn Prozent davon aus und benötigt 60 bis 70 Milliliter Wasser. Das Wasser, was man benötigt um einmal Eier im Topf Eier zu kochen, reicht für ungefähr zehn Mal Eierkochen im Gerät.

Zielgenaue Ergebnisse mit dem Eierkocher

Der Eierkocher wird einmal in Gang gesetzt und macht seinen Job dann alleine. Wenn das Gerät fertig ist, schaltet es sich automatisch ab. Kocht man auf dem Herd, kann eine Minute, die man nicht darauf geachtet hat, das Ergebnis extrem negativ beeinflussen. Wenn im Topf ein Ei platzt, läuft man Gefahr, dass das Wasser im Topf überkocht. Wenn Eier im Topf gekocht werden, sollte man immer ein Auge darauf haben.

Schonendes Dampfgaren

Der Eierkocher gart die Eier mit Dampf, was die schonendste Art ist, Lebensmittel zu garen. Gart man Lebensmittel mit Dampf, bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe im Lebensmittel, in dem Fall, im Ei enthalten.

Nutzt man einen Mikrowellen-Eierkocher, kann ein Ei ebenfalls schnell und schonend gegart werden. Nur nicht die Eier lose in die Mikrowelle legen, dann platzt das Ei.

Fazit

Es kommt ganz darauf an, wie viele Eier so gekocht werden. Kocht man alle zwei Monate mal zwei Eier, fällt die Energie- und Wasserersparnis kaum ins Gewicht. Wer jeden Tag Eier kocht, für den lohnt sich die Energie- und Wasserersparnis schon und kann sich sogar in der Haushaltskasse bemerkbar machen. Dann lohnt es sich auch, dem Eierkocher einen Platz im Küchenschrank zu überlassen. Wer nur selten mal Eier kocht, muss sich überlegen, ob die Anschaffung eines zusätzlichen Gerätes lohnt. Man hat schnell ausgerechnet, wie viel Eier man kochen muss, bis das Gerät sich bezahlt gemacht hat. Außerdem darf man nicht vergessen, dass die Herstellung des Gerätes auch Ressourcen benötigt hat. Es gibt also drei Faktoren, die man bei der Entscheidung bedenken muss: Wie oft koche ich Eier? Rechnet sich die Anschaffung eines Eierkochers? Habe ich Platz ein zusätzliches Gerät in der Küche unterzubringen? Möchte ich ein Gerät, welches mir die Eier kinderleicht alleine und auf schonende Art und Weise kocht, ohne das ein Topf und die Uhr im Auge behalten werden muss.