Johannisbeersaft haltbar machen ohne Zucker

Das Haltbarmachen des Johannisbeersaftes geschieht oft schon Während der Herstellung, vor allem wenn schon beim Kochen der Früchte Zucker hinzugegeben wird.

Für die Haltbarmachung des Saftes auch ohne Zucker werden vor allem verschließbare Glasflaschen oder ein Vakuumierer benötigt. Am besten geeignet sind Saftflaschen, die einen passenden Verschluss besitzen. Um den Johannisbeersaft haltbar zu machen, muss dieser pasteurisiert werden. Dazu erhitzt man ihn auf 78 bis 80 Grad. Dafür verwendet man am besten einen Topf und gibt den Saft danach in die Flaschen. Auch eine zusätzliche Süßung mit Zucker ist denkbar. Der Saft von Johannisbeeren kann außerdem auch in der Tiefkühltruhe gelagert und damit eingefroren werden. Zum Einfrieren kann man Dosen verwenden oder auch spezielle Tiefkühlbeutel. Hier beträgt die Haltbarkeit des hergestellten Saftes mindestens ein Jahr.

Herstellung von Johannisbeersaft

Zur Herstellung von Johannisbeersaft eignen sich die schwarzen und auch die roten Früchte. Letztere werden meist für den Saft verwendet, da sie aromatischer sind.

Für die Herstellung eines schmackhaften Johannisbeersaft werden die Früchte, Wasser und auch Zucker benötigt.

Das Wasser wird zunächst in einem Topf erhitzt. Anschließen werden die Beeren hinzugegeben. Diese werden solange gekocht, bis sie aufgeplatzt sind. Die Wassermenge sollte etwa 20 % der Menge an Früchten entsprechen. Der Kochvorgang dauert etwa 5 bis 15 Minuten.

Anschließend werden die Johannisbeeren durch ein Sieb gedrückt. Damit man einen klaren Saft erhält, muss die Flüssigkeit noch einmal durch ein feines Tuch gesiebt werden. Hierzu gibt es spezielle Safttücher aus Leinen oder Mull. Das Ruch sollte zum Entsaften kräftig ausgewrungen werden.

Die Flüssigkeit wird danach erneut im Topf erhitzt und mit Zucker vermischt. Der Zucker sollte sich hierbei vollständig in der Flüssigkeit auflösen. Der Saft kann nun in Flaschen abgefüllt werden. Man sollte die Flaschen gut verschließen, damit dieser lange haltbar ist.

Bei dieser Methode der Saftherstellung entsteht beim Kochend er Beeren leider viel Schaum, der aus dem Topf mit einem großen Löffel entfernt werden sollte.

Eine weitere Möglichkeit des Entsaftens von Johannisbeeren ist die Herstellung mit einem speziellen Entsafter. Diese enthalten eine spezielle Beerenpresse. Hierbei werden die Früchte in einen runden Behälter mit entsprechenden Löchern gegeben, der in ein rundes Gefäß hineinkommt, das ihn umschließt. Nun wird mittels einer Gewindespindel die vorhandene Druckplatte nach unten geführt. Sie passt sich genau in den sich im Inneren befindlichen Siebbehälter an und drückt die Johannisbeeren zusammen. Der dabei austretende Saft fließt durch die Löcher über den Behälter in das sich außen befindliche Gefäß. Von hier aus fließt der Saft in einen bereitstehenden Behälter. Bei dieser Methode werden die Beeren kalt entsaftet.

Die Herstellung von Johannisbeersaft mit einem Dampfentsafter ist eine weitere Möglichkeit den leckreren Saft herzustellen. In den oberen flachen Topf wird Wasser eingefüllt. Darauf wird der Auffangbehälter gestellt, in den der siebartige Fruchtkorb eingesetzt wird. Die Früchte werden danach in den Fruchtkorb gegeben. Das Wasser wird anschließen erhitzt und der Dampf steigt durch einen speziellen Kegel im vorhandenen Auffangbehälter nach oben, wo er den durchlöcherten Fruchtkorb erreicht. Die Früchte zerplatzen hier durch den heißen Dampf. Der sich entwickelnde Saft fließt durch die Löcher des Fruchtkorbes in den Auffangbehälter. Die restlichen Früchte verbleiben hierbei im Fruchtkorb.

 

Quellen:

Johannisbeeren entsaften

https://www.fuersie.de/kochen/special-einmachen/artikel/rezept-und-anleitung-johannisbeersaft-einkochen